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5 Schritte, die 3D-Druckdienstleister unternehmen, um optimale Ergebnisse beim Harzdruck zu erzielen

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3D Plus™ 101 Guide
  • 00003bottonKunqi Zhang
  • 00005bottonNov. 27 | 2023
  • 00002botton 3D Plus™ 101
  • 00001botton3 Minuten Lesezeit
  • 1485 Klicks

    In der sich ständig weiterentwickelnden Welt der additiven Fertigung und des 3D-Drucks ist die Bedeutung der Nachbearbeitung nicht zu unterschätzen. Zwar ist der Druckprozess selbst entscheidend, doch die nachfolgenden Schritte spielen eine zentrale Rolle für die Qualität und Funktionalität des Endprodukts. Professionelle 3D-Druckdienstleister wie 3DSPRO wissen, dass die Nachbearbeitung unerlässlich ist, um aus einem einfachen Prototyp ein hochwertiges, fertiges Produkt zu entwickeln. Wir wissen, dass unterschiedliche Drucktechnologien jeweils angepasste Nachbearbeitungsverfahren erfordern. In diesem Leitfaden erläutern wir die fünf wichtigsten Schritte der Nachbearbeitung – darunter das Entfernen von Stützstrukturen, Reinigen und Waschen, UV-Nachhärtung, Sandstrahlen und Polieren –, mit denen Profis herausragende Ergebnisse beim Harz-3D-Druck, insbesondere beim SLA-3D-Druck (Stereolithografie), erzielen.

    Schritt 1: Entfernen der Stützstruktur

    Verständnis von Stützstrukturen im 3D-Druck

    Stützstrukturen sind ein integraler Bestandteil aller im 3D-Druckverfahren mit Harz hergestellten Produkte und Teile, insbesondere bei komplexen Formen oder Überhängen. Diese Strukturen dienen als temporäres Gerüst und gewährleisten die Stabilität des Drucks während des Druckvorgangs. Nach Abschluss des Druckvorgangs ist ihre Entfernung jedoch ein anspruchsvoller und unvermeidlicher Prozess. Durch sorgfältiges Entfernen der Stützstrukturen wird das eigentliche Design des fertigen Produkts sichtbar. 3DSPRO und unsere Lieferanten verfügen daher stets über eine 3D-Datei zum Vergleich mit dem fertigen Produkt, um sicherzustellen, dass keine Details versehentlich mit den Stützstrukturen entfernt werden.

    Techniken zur effektiven Entfernung von Stützstrukturen

    Fachleute nutzen verschiedene Nachbearbeitungswerkzeuge für 3D-Drucke, um Stützstrukturen zu entfernen und so die Hauptstruktur nicht zu beschädigen. Zu den Techniken gehören das vorsichtige manuelle Entfernen, der Einsatz von Spezialwerkzeugen wie Pinzetten für schwer zugängliche Bereiche und mitunter sogar das Auflösen löslicher Stützstrukturen in Wasser oder anderen Lösungen. Ziel ist es, die Stabilität des Drucks zu erhalten und gleichzeitig eine glatte Oberfläche zu erzielen.

    Schritt 2: Reinigen und Waschen

    Bedeutung der Reinigung von 3D-gedruckten Objekten

    Nach dem Entfernen der Stützstrukturen ist der nächste wichtige Schritt bei der Harznachbearbeitung das Waschen der gedruckten Objekte mit Alkohol. Dieser Schritt ist entscheidend, um nicht ausgehärtetes Harz von der Oberfläche der Drucke zu entfernen und so unerwünschte Gerüche, Texturveränderungen, Reaktionen oder Flecken zu vermeiden.

    Bewährte Verfahren bei der Reinigung und Wäsche

    Das Verfahren beinhaltet das Eintauchen oder Abpinseln der gedruckten Teile mit Isopropylalkohol (IPA) oder einem ähnlichen Lösungsmittel. Professionelle Dienstleister gewährleisten eine gründliche Reinigung der gesamten Druckoberfläche, oft mithilfe von Ultraschallreinigern für eine effektivere Reinigung. Dadurch wird der Druck nicht nur gereinigt, sondern auch für weitere Nachbearbeitungsschritte wie die UV-Härtung vorbereitet.

    Schritt 3: UV-Nachhärtung

    Die Rolle von UV-Licht beim 3D-Druck

    Die UV-Nachhärtung ist ein entscheidender Schritt, insbesondere bei der Nachbearbeitung von Harzdrucken. Dabei wird das harzgedruckte Objekt ultraviolettem Licht ausgesetzt, was zur Aushärtung und Stabilisierung des Materials beiträgt. Das UV-Licht katalysiert zusätzliche chemische Reaktionen im Harz und verbessert so die mechanischen Eigenschaften des Drucks.

    Bewährte Verfahren für die UV-Nachhärtung

    Professionelle 3D-Druckdienstleister haben Best Practices für die UV-Nachhärtung entwickelt, darunter die Kontrolle der Belichtungszeit und die Gewährleistung einer gleichmäßigen Lichtverteilung. Dies erhöht nicht nur die Haltbarkeit der gedruckten Teile, sondern verbessert auch deren Aussehen und macht sie somit besser für praktische Anwendungen geeignet.

    Schritt 4: Schleifen

    Glatte Oberflächen erzielen

    Nach dem ersten Entfernen der Stützstrukturen kann die Oberfläche noch uneben sein, da kleine, nicht entfernte Stützstrukturen noch sichtbar sein können. Schleifen ist eine effektive Methode, um 3D-gedruckte Objekte zu glätten und zu veredeln. Diese Technik eignet sich besonders für Teile, die eine gleichmäßige Oberflächenstruktur erfordern oder für die Lackierung vorbereitet werden müssen. 3DSPRO bietet Feinschleifen für Produkte, die lackiert werden sollen, als 3D-Plus-Service an.

    Polierverfahren und -materialien

    Je nach Material und gewünschter Oberflächenbeschaffenheit kommen unterschiedliche Schleifmethoden zum Einsatz. Am häufigsten wird das Produkt manuell mit Schleifpapier geschliffen. Bei Teilen, die lackiert werden sollen, ist eine glatte, gut vorbereitete Oberfläche für ein hochwertiges Ergebnis unerlässlich. Daher werden hier zusätzlich feines Schleifpapier und ein Polierschwamm verwendet.

    Schritt 5: Sandstrahlen

    Der letzte Schliff für einen professionellen Look

    Durch Sandstrahlen lassen sich alle verbleibenden Kratzer und Spuren entfernen, die sich nur schwer abschleifen ließen. Daher ist es der letzte Schritt in der Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Teilen. Dieses Verfahren verbessert nicht nur die Optik des Drucks, sondern trägt auch zu seinen funktionalen Eigenschaften, wie z. B. einer glatten Oberfläche, bei. Bitte beachten Sie, dass dies ein Standardverfahren ist, das bei 3DSPRO angewendet wird, aber nicht für alle 3D-Druckanbieter verpflichtend ist. Produkte, die nicht ordnungsgemäß sandgestrahlt wurden, können rau sein und sichtbare Kratzer aufweisen.

    Sandstrahltechniken

    Beim Sandstrahlen wird Druckluft eingesetzt, um abrasive Materialien auf die Oberfläche des 3D-Drucks zu schleudern. Dadurch werden kleinere Unebenheiten und Stützstrukturen entfernt. Fachleute wählen das geeignete Strahlmittel und die Druckeinstellungen je nach Art des 3D-gedruckten Materials und dem gewünschten Finish.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beherrschung der Nachbearbeitung von 3D-Drucken – von der Entfernung der Stützstrukturen über die UV-Nachhärtung bis hin zu Reinigung, Sandstrahlen und Polieren – für professionelle 3D-Druckdienstleistungen unerlässlich ist. Diese Schritte gewährleisten, dass das Endprodukt die Qualitätsanforderungen nicht nur erfüllt, sondern übertrifft, das wahre Potenzial der 3D-Drucktechnologie aufzeigt und den Innovationsprozess für alle beschleunigt.

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